Ausstellung
Renata Jaworska

Unnötige Förmlichkeiten

29.03. bis 07.06.2019
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Vorschau
Till Daus / TO Helbig

Papier IV  Schiffsladungen

28.06. bis 30.08.2019

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TO Helbig

Eine Annäherung an die Küsten hier geschieht durch mein Arbeiten mit papiernen Materialien, die beim Beladen von Schiffen benutzt werden. Aus solchen Papieren entstehen Bildwerke und Skulpturen. In der Ausstellung soll ein räumliches Gefüge entstehen.

Jetzt arbeite ich gemeinsam mit Till Daus für diese „Schiffsladungen“. Im Werden sind großformatige Papiere, die mit ihren Oberflächen und Strukturen scheinbar aus dem Wasser kommen. Das Entstehen eines handgearbeiteten Papieres aus Pulpe spiegelt sich. So trägt das Wasser Schiffe und bringt auch Papier hervor. Dabei ist Bewegung gefragt.

An Bord wird gepackt, geschichtet, geschüttet, gestapelt. Dinge, Mengen und Lebewesen werden verschifft. Was geschieht auf der Fahrt? Sind blinde Passagiere dabei?

Da wird geliebt, gelacht, geschwiegen und geschrien. Alles muss hinüber. Elend und Fracht, Kisten und Chöre mit Frohsein und Angst.

 

Till Daus

Gemeinsam mit dem Künstler TO Helbig gehe ich den Fragen der „Schiffsladungen“ nach. Wie wird Beladen und wirkt Überladen? Was geschieht mit vergessenen und wo finden sich verlorene Ladungen wieder? Was können Schiffe sein und wo fahren sie hin?

Dabei dient uns zur Übersetzung unseres künstlerischen Ausdrucks das papierne Material. Und wird, seiner handhaberischen Möglichkeiten, Veränderbarkeit und Eigentümlichkeit nach, gestaltbildend sein. Strukturen und Formen, Raumillusionen und narrative Bildwelten sind Objekte, Installationen und Grafik, welche sich in einem Ausstellungskonzept verbinden. Gleich einer gemeinsamen Ladung im Rumpf der Stadtgalerie Markdorf. Dabei geht jede Arbeit ihren jeweils eigenen innewohnenden Fragestellungen nach und fügt sich gleichermaßen in den gemeinsamen Raum der „Schiffsladungen“.

 

 

Justine Otto

Heroes & Hoaxes

13.09. bis 01.11.2019

Justine Otto setzt in ihren unlängst entstandenen Gemälden Figuration und Abstraktion zueinander ins Verhältnis. Ihre Heldenbilder arbeiten sich an der Malereigeschichte ab, genauso wie an den männlichen Mythen der Menschheit. Die gebrochenen Figuren halten die Stellung, doch ihre Uniformen, Reitpferde und andere Statussymbole sind durchlässig und dysfunktional.